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Was bringt die Meditation? Die Meditation besteht aus drei Stufen: Sammlung, Stille und Einsicht. Die erste Stufe ist wahrscheinlich die schwierigste für uns westlich orientiert denkende Menschen, da wir bisher in unserem Bildungssystem und in unserem sozialen Umfeld kaum mit dieser Materie konfrontiert worden sind. Es ist einfach schwer, an nichts oder nur an eine Sache zu denken und deshalb braucht man hier viel Übung. Nimm Dir jeden Tag 5 Minuten Zeit und übe, Deine Gedanken, Deinen Geist auf ein bestimmtes Thema zu lenken, ohne davon abzuschweifen. Am besten gelingt das, indem man sich auf seinen Atem konzentriert und diesen beobachtet. Wenn das für längere Zeit möglich ist, kommen wir langsam in die Phase zwei der Meditation, die Stille. Mit Einkehr der Stille lösen sich Spannungen, zuerst im Geiste und dann im übertragenen Sinn auch körperlich. Man spürt das am Abklingen des Atemrhythmus, daran, dass der Kopf sich befreit fühlt und der Geist immer klarer wird. Für viele Menschen ist diese Phase bereits das Ziel ihrer Meditation, und ohne Zweifel ist dies für einen gelasseneren, produktiveren und ausgeglicheneren Umgang mit dem Leben von großem Wert. Diesen Punkt erreicht man bereits bei einer einfachen Klangmassage ohne zusätzlichen meditativen Techniken, was daraufhin die eigentliche Klangmassage wesentlich effektiver macht. Die weitere Stufe ist die Einsicht. Diese Erfahrung ist es, die zum Kern dessen wird, was wir als Meditation bezeichnen. Es ist fast nicht möglich, diese Stufe zu beschreiben, man kann Sie eigentlich nur erleben. Aber so viel kann gesagt werden: beobachte, was in Deinem Geist geschieht, lass alles zu, was an Bildern, Tönen usw. kommt, ohne darüber nachzudenken, ob diese reell möglich sind oder nicht. Wenn rosafarbene Elefanten kommen, so lass sie einfach kommen und versuch nicht die Dinge, welche da auch kommen mögen, zurechtzubiegen. Wie in allen Phasen der Meditation ist auch hier zu beachten, dass Du Dich weiter auf Deinen Atem konzentrierst. Beobachte, was kommt und geht, sieh, was Dein Unterbewusstsein Dir mitzuteilen hat, ohne zu bewerten oder zu zensurieren. Ab dieser Phase weichen die verschiedenen Meditationstechniken voneinander ab, bis zu diesem Punkt steuern alle auf das gleiche Ziel zu: Sammle Deinen Geist, lass ihn still sein, erkenne was ist. Mit etwas Übung ist dann Dein Bewusstsein in der Lage, die Sprache des Unbewussten zu verstehen, und Du liest in Dir selbst wie aus dem Buch der Erkenntnis. "Natürlich ist Erleuchtung oder Nirwana
das letztendliche Ziel buddhistischer Meditationen. Auf dem Weg zum Nirwana
dienen sie dazu, die spirituelle Entwicklung zu fördern, die Last
des Leidens zu mindern, den Geist in Ruhe zu bringen und die wirklichen
Tatsachen des Daseins bloßzulegen.
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